Die Geschichte

Die Spanische Hofreitschule und die einzigartigen Wiener Bälle.

Seit 1572 ist die Spanische Hofreitschule das Zentrum der Hohen Schule der klassischen Reitkunst.

Der schönste Reitsaal der Welt wurde aber nicht nur als Reit­halle, sondern auch für zahlreiche höfische Feste genutzt. Bekannt sind die Damenkarusselle Maria Theresias, aber auch die zahl­reichen Maskenbälle und Redouten, die hier stattfanden. So ist die Winterreitschule der älteste heute noch existierende Ballsaal von Wien! Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien wurde 1812 in diesen Räumlichkeiten gegründet. Eine Zeitlang waren auch die österreichischen Lotterien hier untergebracht. Auch das Bürgerparlament tagte an diesem Ort.

Die dazugehörige Stallburg ist ein historisches Wiener Baujuwel, nämlich der älteste Renaissancehof der Stadt, der bereits 1565 als kaiserlicher Hofstall benutzt wurde.

Seit dem Wiener Kongress gilt Wien als Weltstadt der Bälle, die Fixpunkte des Wiener Gesellschaftslebens sind. Die traditionelle Wiener Ballsaison erstreckt sich auf den Fasching und nur einige wenige Bälle finden außerhalb dieser bisher typischen Ballsaison statt.
Mit der Fête Impériale wurde die Tradition der Sommerbälle – die bereits Kaiserin Maria Theresia  pflog – wieder belebt und schon in ihrem ersten Jahr hat sich die Fête einen fixen Platz im Wiener Ballkalender erobert.